Agiles Projektvorgehen

Software innovativ und zielorientiert entwickeln mit Gate4

 

Individuell für ein Unternehmen programmierte Anwendungen oder Standardprogramme, die auf spezielle Anforderungen angepasst sind, bilden den Kern typischer Softwarelandschaften in Firmen – wie auch in Behörden, Institutionen und Organisationen. Die Software ist in die Wertschöpfungskette eingebettet und ein wesentlicher Produktionsfaktor. Damit hängt der Erfolg eines Unternehmens maßgeblich vom Einsatz der richtigen Softwarelösung ab.

 

Oft geraten Projekte zur Entwicklung und Einführung solcher Softwaresysteme allerdings in Schieflage. Die Ursachen hierfür sind vielfältig, doch mangelhaft formulierte Anforderungen und eine ungeeignete Vorgehensweise gehören zu den häufigsten.

 

Gate4 berät Sie bei der Wahl eines geeigneten Projektansatzes, der unnötige Kosten vermeidet und den Erfolg sicherstellt. Das dabei grundlegende Prinzip: Agiles Vorgehen in der Softwareentwicklung.

Typische Probleme und Lösungsansätze in der Softwareentwicklung

Typische Vorgehensmodelle gehen häufig noch davon aus, dass der Auftraggeber das Projektergebnis genau beschreiben kann und der Auftragnehmer genau weiß, wie es zu erreichen ist. Nur unter diesen Voraussetzungen ist ein deterministisches Vorgehen möglich.

 

In der Softwareentwicklung hat sich dieser Ansatz jedoch als problematisch erwiesen. Folgt man dem stringenten Vorgehen dieses Lösungsansatzes, beginnt das Projekt mit einer kompletten Anforderungsanalyse und Dokumentation, woraufhin ein Lösungskonzept entwickelt wird. Dieses wird daraufhin getestet und umgesetzt und schließlich endet das Projekt im Rollout der entwickelten Lösung. Das ist jedoch ein Idealbild, das auch in Projekten, die funktionieren, nicht umgesetzt wird – ganz zu schweigen von denen, die nicht funktionieren.

 

Nur selten sind Auftraggeber in der Lage, die Anforderungen an eine Softwarelösung umfänglich und belastbar schriftlich niederzulegen. In einem herkömmlich geführten Softwareprojekt gibt es daher häufig Change Requests. So wird es für alle Beteiligten immer schwerer, den Überblick über Architektur, Qualitätsanforderungen und Testergebnisse zu behalten. Die Folge sind erhöhte Projektkosten sowie mangelnde Qualität und Termintreue.

Kalkulierbare Kosten, vereinbarte Qualität und Pünktlichkeit

Das Ziel besteht darin, durch agiles Projektvorgehen, Softwareentwicklungs-Projekte bei kalkulierbaren Kosten in der vereinbarten Qualität und zum festgelegten Termin abzuschließen und dabei Veränderungen am anvisierten Ergebnis zuzulassen.

 

Ein Vorgehensmodell, das sich in der Softwareentwicklung als praktikabel herausgestellt hat, ist SCRUM. Die Idee stammt ursprünglich aus der Automobilindustrie, deren Entwicklungsabteilungen ähnlichen Problemen ausgesetzt sind wie Softwareentwickler: unklare Anforderungen, ein Ziel, das sich noch während des Projekts verändern kann, und ein unbekannter Lösungsweg, gepaart mit hohen Erwartungen an Qualität sowie Budget- und Termintreue. Solchen Rahmenbedingungen begegnet man besser mit einem nicht-deterministischen Projektvorgehen.

 

SCRUM geht davon aus, dass Anforderungen während des gesamten Projektverlaufs in den sogenannten Product-Backlog aufgenommen werden können. Ein sogenannter Product-Owner entscheidet darüber, welche Anforderungen zu welchem Zeitpunkt im Projekt umgesetzt werden. Dabei lässt er sich von dem Prinzip „Highest Business Value First“ leiten: Was dem Auftraggeber den größten Nutzen bringt, wird zuerst umgesetzt.

 

Die Implementierung des Projektergebnisses erfolgt bei SCRUM in kurzen Zyklen von zwei bis vier Wochen Länge, „Sprints“ genannt. In dieser Zeit wird eine bestimmte Menge der Anforderungen aus dem Product-Backlog, der sogenannte Sprint-Backlog, umgesetzt. Das Ziel jedes Sprints ist ein Stück Software in Produktionsqualität, das dem Anwender im Idealfall bereits nutzt.

 

An jeden Sprint schließt sich das Sprint-Review an: eine Feedback-Schleife, in der Anwender mit der Software arbeiten und Verbesserungen vorschlagen können. Im Anschluss wird der nächste Sprint geplant.

Keine Change Requests, sondern Produktionsqualität

Durch dieses Konzept hat der Auftraggeber die maximale Kontrolle über das Ergebnis, ohne sich regelmäßig mit Change Requests und deren Folgen auseinandersetzen zu müssen. Da nach jedem Sprint die Software in Produktionsqualität vorliegt – also getestet und dokumentiert –, kann der Product-Owner das Projekt nach jedem Sprint beenden, sofern die Software die Anforderungen ausreichend erfüllt. So wird letztlich das Projektrisiko für alle Beteiligten, insbesondere den Auftraggeber, minimiert.

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